Multimedia-Datenformate
Bei der Standard Generalized Markup Language (SGML) handelt es sich um eine Art Programmiervereinbarung für Taggingsysteme. Darunter versteht man Systeme, die die Definition bestimmter Schlüsselwörter erlauben, mit denen die Bedeutung von z.B. Dokumentenabschnitten festgelegt wird. Diese Bedeutung (Markup) ist keine Formatierungsanweisung (prozedurales Markup) sondern eine Klassifizierung, die eine Weiterverarbeitung noch unbekannter Art ermöglicht (deskriptives Markup).
Dies wird bei SGML mit Hilfe von Entitäten, Elementen und Attributen erreicht, die in der Dokumenten Typ Definition (DTD) deklariert werden. Diese DTDs definieren Klassen von Dokumenteninstanzen. Eine Dokumenteninstanz enthält als eine Hierarchie eingebetteter Elemente die eigentliche Information und stellt das Dokument dar.
Entwurfsziele von SGML waren die Rechnerunabhängigkeit für eine Informationsübertragung sowie eine Standardisierung (ISO 8879).