Wie oben bereits erwähnt, geschieht alles mit der Maus - eine Bedienung mittels Tastatur ist aber meistens zusätzlich möglich. Die Funktionsauswahl verhält sich analog zu anderen Windowsprogrammen. D.h. um eine Funktion zu aktivieren, fährt man über einen Gruppennamen auf der Menüleiste und drückt die linke Maustaste. Die zugehörige Gruppe wird angezeigt und man kann die gewünschte Funktion auswählen. Für häufig benötigte Funktionen kann man direkt auf die entsprechenden Symbole (Buttons, s.o.) klicken.
Eine zentrale Funktion ist das gezielte Auswählen eines bestimmten Samplingbereichs, um darauf einzelne Funktionen anzuwenden. Dies geschieht ebenfalls mit der Maus: man fährt auf dem dargestellten Sampling auf die Stelle, bei der der gewünschte Bereich beginnt. Dann drückt man die linke Maustaste, um die linke Grenze festzulegen. Die Taste hält man solange gedrückt, bis man durch Mausbewegung auf dem Ende des Bereichs steht, und läßt diese los, um die rechte Grenze festzulegen. Jetzt hat man den Bereich selektiert, was normalerweise durch eine Invertierung des Bereichs bzw. mit einem Kasten um den Bereich angezeigt wird.
Hat man einen zu groben Vergrößerungsmaßstab gewählt, ist genaues Positionieren mit der Maus nicht immer möglich. Hierfür existieren zumeist eine Feinregulierung über die Tastatur bzw. über spezielle Buttons, die durch Positionsangabe in Form von Hundertstelsekunden oder noch feiner oder durch absolute Angabe der Nummer des Samples präzise abgestimmt werden kann.
Will man jenseits der Ränder des Darstellungsausschnitts die Grenzen festlegen, besteht bei einigen Editoren die Möglichkeit, durch Überqueren der Ränder die Ausgabe zu scrollen. Bei anderen muß man den umständlichen Umweg über eine Rückverkleinerung gehen bis man den gesamten zu selektierenden Bereich angezeigt bekommt und dann gegebenenfalls noch nach der Auswahl eine Feinregulierung machen, anschließend dann wieder vergrößern.