Wie ein Kino- oder Videofilm aus verschiedenen
Teilen (Bild, Ton) besteht, so sind auch die
Daten, die QuickTime verwaltet, organisiert. Ein
QuickTime-Movie ist die Datenstruktur, in der
QuickTime verschiedene Elemente wie zum Beispiel
Audio- und Videosequenzen eines Films
zusammenfaßt. Diese Elemente werden tracks
genannt. Jeder track enthält Zeiger auf das
media (Medium) dieses tracks, das die
entsprechenden Daten enthält. Media wird hier
die Datenstruktur genannt, die Verweise auf die
Daten dieses tracks enthält, die auf CD-ROM,
Disketten, Festplatten oder sonstigen Geräten
gespeichert sein kann. Um Verwirrung zu vermeiden,
sollte man beachten, daß bei QuickTime ,,media``
die entsprechende Datenstruktur bezeichnet und
nicht - wie im allgemeinen Sprachgebrauch
üblich - das Speicher ,,medium`` selbst.
Ein movie enthält normalerweise mehrere
tracks. Für einen Videofilm sind mindestens
ein Video-track und ein Audio-track erforderlich.
Für mehrsprachige Filme können auch
mehrere Audio-tracks verwendet werden. Die tracks
müssen nicht alle zum gleichen Zeitpunkt
starten und gleich lang sein, es ist zulässig,
daß manche tracks nur in Teilen des movie
vorhanden sind. Weiterhin können noch kurze
movie-previews und poster im movie enthalten sein
(Abbildung
).
Ein movie-preview soll einen kurzen Eindruck vom
gesamten movie vermitteln und besteht aus
Verweisen auf Teile einzelner tracks. Ein movie
kann tracks enthalten, die ausschließlich beim
preview verwendet werden. Ein poster ist ein
einzelnes Bild, das den movie repräsentiert -
typischerweise ein Titelbild.
Figure: Verschiedene Wiedergabemodi [App93a]