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Letztes: Von der Fourier- zur Wavelet-Transformation
Die obige Definition der Wavelet-Transformation ist für den praktischen
Gebrauch nur bedingt geeignet, da die Rückgewinnung des ursprünglichen
Signals
durch
(
eine von h abhängige Konstante)
unter gewissen Einschränkungen zwar möglich, aber praktisch nur schlecht
handhabbar ist.
Bei der Kompression von Bilddaten bedient man sich deswegen einer
diskretisierten Version der Wavelet-Zerlegung, um nicht überabzählbar
viele Basisfunktionen
berücksichtigen zu müssen:
Ausgehend von einem Basis-Wavelet - häufig mit
bezeichnet -
werden die Basisfunktionen
durch Translation und Dilation
abgeleitet. Im folgenden sollen die Basisfunktionen außerdem ein
Orthonormalsystem bilden.
Die Rekonstruktion des Signals schließlich soll durch

mit
möglich sein.
Zum Erreichen des angestrebten Orthonormalsystems, kann die Wahl der
Skalierung und Dilation wie folgt vorgenommen werden:
Die Parameter a und b sind dabei folgendermaßen zu interpretieren:
wird ein bestimmtes Frequenzband des Signals
selektiert - in diesem Zusammenhang spricht man auch von
Oktaven.