Will man Grafiken oder Bilder in seine Dokumente einbinden, so müssen diese
in einem von der verwendeten Applikation lesbarem Format vorliegen. Die
Vielzahl an vorhandenen Grafikformaten erschwert dieses Vorhaben. Oft ist es
notwendig, das vorhandene Bild in ein anderes Format zu konvertieren, bevor
es eingelesen werden kann.
Um nun die Anzahl an hierzu nötigen Konvertierungsprogrammen einzuschränken
wurde das Portable Bitmap Format, kurz PBM, entwickelt. Es dient als
``Zwischenformat``, in das das umzuwandelnde Bild transformiert wird, bevor es
dann in das gewünschte Form weiter umgeformt werden kann. Auf diese Weise
benötigt man für die gegenseitige Konvertierung von n Grafikformaten nur
noch
Programme statt
.
Das PBM-Format teilt sich auf in drei Formate:

Diese Aufteilung erleichtert die Programmentwicklung und beschleunigt die
Konvertierung. Die Dateiendungen der gespeicherten Bilder entsprechen dem
jeweiligen Typ.
Die Konvertierung und Bearbeitung der Bilder erfolgt mit dem Programmpaket
Pbmplus. Es wurde ursprünglich von Jef Poskanzer geschrieben, ist mittlerweile
jedoch von mehreren Programmierern erweitert worden und für viele
Betriebssysteme erhältlich.
Pbmplus ist ein Kommandozeilen-orientiertes Programmpaket. Will man ein Format
xxx nach p*m (* steht für b,g oder p) umformen, so heißt das entsprechende
Programm hierzu xxxtop*m. Zur Umwandlung von p*m nach zzz benutzt man das
Programm p*mtozzz. Die Umwandlung eines TIFF-Bildes in ein GIF-Bild würde
also folgendermaßen ablaufen:

Die Umwandlung von Farb- oder Graustufenbilder in S/W-Bilder erfolgt mit den Programmen ppmtopgm bzw. pgmtopbm. Das Pbmplus-Programmpaket dient aber nicht nur der Konvertierung von Grafiken. Es erlaubt auch eine Vielzahl von Bildbearbeitungsfunktionen. Im folgenden ist eine kleine Auswahl aufgelistet:
